mtb-GrenzTrail.ch 13 Genève – St-Gingolph

13

Genève – St-Gingolph

Auf wilden, verwinkelten Grenztrails und beschaulichen Nebenstrassen den Alpen entgegen

Diese abwechslungsreiche Route führt auf Singletrails in unerwarteter Natur quer durch die Agglomeration von Genf und verwinkelt der Landesgrenze entlang an den Lac Léman. Dann fahren wir zum Teil direkt dem Ufer entlang, dann wieder auf den sanften Hügelzügen etwas landeinwärts, aber immer mit weitem Blick über den See.


Daten

Kondition: mittel bis streng

Distanz: 105 km

Höhendifferenz: ↑ 810 hm, ↓ 800 hm

Schieben/Tragen: ↑ 0 hm, ↓ 0 hm

Zeitbedarf: 6-7 Std.

Technik: leicht, gut fahrbare Singletrails, Forst- und Flurwege sowie Asphaltstrassen

Wegbeschaffenheit: Singletrails 15%, Wege 30%, Asphalt 55%


Beste Jahreszeit:
JanFebMärzAprilMaiJuniJuliAugSeptOktNovDez

Highlights: Spassige Singletrails durch die Aglo und der Grenze zu Savoyen entlang / herrliche Ausblicke über den Lac Léman / erfrischendes Bad im See

Sehenswert: Hafenstädtchen Yvoire


Einkehr: Idyllische Restaurants in Yvoire / Tonon les Bains / Evian les Bains

Übernachten: Hotel National, St-Gingolph F / Hotel Le Rivage, St-Gingolph CH

Bilder

  • An der Arve
    An der Arve
  • Der Arve entlang
    Der Arve entlang
  • Der Seymaz entlang
    Der Seymaz entlang
  • Bei Cara
    Bei Cara
  • Les Grands Bois
    Les Grands Bois
  • Bei Gy
    Bei Gy
  • Mot Blanc
    Mot Blanc
  • Yvoire
    Yvoire
  • Dem Lac Léman entlang
    Dem Lac Léman entlang
  • Dem Lac Léman entlang
    Dem Lac Léman entlang
  • St. Gingolph
    St. Gingolph
  • St. Gingolph
    St. Gingolph

Karte

Bericht

Etwas ungewohnt ist der Start heute Morgen. Mitten in der City von Genf beginnt unsere Etappe. Wir fahren die Altstadtgasse hoch, werfen nach links einen Blick auf die Kathedrale, queren den lauschigen Platz bei Bourg de Four und zirkeln dann auf Quartierstrassen hinunter zum Ufer der Arve. Dieser folgen wir, mehrmals die Seite wechselnd,  zuerst auf Nebenstrassen und dann auf feinen Singletrails. Solche Leckerbissen hätten wir nie erwartet mitten in der Agglomeration. Später folgen wir dem Flüsschel La Seymaz, wieder auf süffigen Trails im Schatten des Waldgürtels.

Bei Cara treffen wir auf zum ersten Mal auf einen Grenzstein zwischen Savoyen und Genf. Bis Corsier folgt nun wieder echtes Bike Vergnügen. Wir kurven auf Landwirtschaftswegen und verwunschenen Singletrails durch den Wald, oft genau auf der Landesgrenze.

Bald erreichen wir Hermance und verlassen hier das schweizerische Hoheitsgebiet. Weiter geht es auf schattigen Waldpfaden und Feldwegen und schon bald fahren wir durch den mittelalterlichen Torturm in das schmucke, auf Tourismus getrimmte Städtchen Yvoire ein. Noch haben die Cafés geschlossen und nur dank etwas Überredungskunst erbarmt sich ein Wirt, für uns vorzeitig die Kaffeemaschine anzulassen.

Nach einer Runde zum kleinen Hafen mit dem Blick auf das pittoreske Städtchen steigen wir wieder in die Klicks. Ein schöner Wiesenweg nimmt uns bald auf und lässt etwas Bikefeeling aufkommen, wie auch später, wenn wir nach Exenevex verwinkelten Pfaden und schmalen Wegen entlangkurven.

Bald gelangt der Wanderweg ans kiesige Seeufer. Auf guten anderthalb Kilometern folgen wir der Wasserlinie, teils fahrend, teils im tiefen Kies schiebend, immer wieder behindert durch Stege, welche von den Ferienhäuschen in den See hinaus führen.

Weiter geht die Reise unspektakulär und meist auf Asphalt über Thonon les Bains bis zum Château Rapille. Hier zirkeln wir auf einem Wurzelpfad dem Seeufer entlang, bis wir im Wirrwarr von Trampelpfaden durch das Dickicht an einem verborgenen Strand auf einige nackte, braungebrannte Männerkörper stossen, die sich in der Sonne räkeln. Die fragend-abweisenden Blicke lassen uns umgehend den Rückzug antreten.

Evian les Bains umfahren wir gemächlich ansteigend dem Hügelzug entlang, vorbei an luxuriösen Villen mit exzellenter Seesicht. Bald jedoch gibt es nur noch auf der verkehrsreichen Hauptstrasse am See ein Fortkommen. So schnell es die Nachmittagshitze zulässt, bringen wir diese rund zehn Kilometer bis nach St. Gingolph hinter uns. Wir sind froh, als wir auf der Brücke über die Morge anhalten, welche das Dorf seit dem Vertrag von 1569 zwischen Savoyen und dem Wallis als Grenzbach trennt. La Morge wird uns morgen auf einer weiten Strecke bergaufwärts begleiten. 

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