mtb-GrenzTrail.ch 32 Lugano – San Lucio

32

Lugano – San Lucio

Auf feinen Trails durch Kastanienwälder hoch über dem Val Colla

Diese Genusstour für konditionsstarke Biker und Bikerinnen führt von den Palmen an der Piazza di Lugano hinauf durch Kastanien- und Buchenwälder, vorbei an den Denti della Vecchia, zum einsam und romantisch gelegenen Rifugio auf dem Passo di San Lucio.


Daten

Kondition: mittel bis anspruchsvoll

Distanz: 36 km

Höhendifferenz: ↑ 2020 hm, ↓ 760 hm

Schieben/Tragen: ↑ 50 hm, ↓ 0 hm

Zeitbedarf: 4 ¾ Std.

Technik: leicht bis mittel

Wegbeschaffenheit: Singletrails 25%, Wege 30%, Asphalt 35%


Beste Jahreszeit:
JanFebMärzAprilMaiJuniJuliAugSeptOktNovDez

Highlights: Singletrails Carbonera – Alpe Bolla und Rifugio Pairolo – San Lucio

Sehenswert: Herrliches Panorama am Monte Cucco, Sonnenuntergang vom Rifugio San Lucio


Einkehr: Grotto Alpe Bolla, Capanna Pairolo

Übernachten: Rifugio San Lucio (Italia)

Bilder

  • Oberhalb Bré, Pt. 960
    Oberhalb Bré, Pt. 960
  • Aufstieg zum Rif. Pairolo
    Aufstieg zum Rif. Pairolo
  • Feine Waldtrails
    Feine Waldtrails
  • Feinste Waldtrails
    Feinste Waldtrails
  • Bei Cima alla Pianca
    Bei Cima alla Pianca
  • Feinste Wiesentrails
    Feinste Wiesentrails
  • Panoramatrail
    Panoramatrail
  • Btta San Bernardo
    Btta San Bernardo
  • Am Monte Cucco
    Am Monte Cucco
  • Endlose Flow-Trails
    Endlose Flow-Trails
  • San Lucio
    San Lucio
  • San Lucio
    San Lucio
  • Rif. San Lucio
    Rif. San Lucio
  • Merenda
    Merenda

Karte

Bericht

Den Aufstieg nach Brè können wir zum Glück in der angenehmen Morgentemperatur hinter uns bringen. Unter uns schlingt der blaue Lago di Lugano seine Arme um die steilen Waldhügel. Anfangs herrscht reger Verkehr, bald aber wird es ruhiger und schliesslich zweigen wir in den schönen, aber mit einigen steilen Rampen ausgestatteten Waldweg ein, der uns hinauf zur kleinen Ortschaft Brè führt. Nochmals ein kurzes Stück Asphalt und wir stehen am Waldeingang vor einem sehr steilen gepflästerten Saumweg.

Schieben ist angesagt. Schnell schon wird der Weg durch den lauschigen Wald aber gut fahrbar und erst nach Carbonera zwingt uns der neu geschaufelte Trail wieder aus dem Sattel. Dann beginnt ein Traumtrail. Anfangs frisch auf anderthalb Meter Breite ausgebaggert, dann als lauschiger Trail, der sich in leichtem Auf und Ab im Wald dem steilen Abhang entlang zieht. Unverhofft und viel zu früh endet er in der Lichtung vor der Alpe Bolla.

Noch ist es nicht Zeit, um im verlockenden Grotto Pause zu machen. Wir stechen das sehr steile Waldsträsschen hinunter. Bei Soldino zweigen wir in einen Singletrail ab, der uns später in einem wilden Waldtobel alles abverlangt und wir stellenweise nachgeben und das Bike über die Steinblöcke tragen. Dann geht es sanfter bis nach Villa Luganese.

Über einen Forstweg, dann auf einem Stück Strasse und einem schmalen Asphaltsträsschen erreichen wir das Gehöft von Petroloz. In der Mittaghitze sind wir froh um den Schatten spendenden Wald, durch welchen sich der raue und anhaltend steile Fahrweg hinauf windet bis auf 1440 Meter bei der Capanna Pairolo.

Nun folgt ein sehr schöner und abwechslungsreicher Trail, der sich zwischendurch zu einem schmalen Fahrweg ausweitet. Bald schon queren wir auf der Botta di San Bernardo die Grenze nach Italien. Auch der nun folgende Singletrail am Südhang des Monte Cucco lässt nichts zu wünschen übrig. Vor San Lucio heisst es auf der steilen Schotterpiste nochmals kräftig in die Pedale treten.

Nicht weit, und schon sitzen wir auf der Terrasse des Rifugio San Lucio im Liegestuhl und laben uns an einem kühlen Bier. Der Blick schweift zurück zu den Denti della Vecchia und wir verfolgen mit zufriedenem Blick so weit wie möglich unsere heutige Route.

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32a Über den Monte Boglia

Eine Variante für starke Biker

 

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