mtb-GrenzTrail.ch 48 Wildhaus – St. Margrethen

48

Wildhaus – St. Margrethen

Unterwegs auf aussichtsreichen Trails hoch über dem Rheintal

Diese Etappe steht ganz im Zeichen des Grenzflusses Rhein. Gut fahrbare Wege führen hinunter in die Ebene und dem Rhein entlang. Dann kurbeln wir wieder hinauf auf die aussichtsreichen Hügelzüge des Appenzellerlandes und gleiten auf feinen Trails wieder hinunter an den Rhein zu unserem Tagesziel.


Daten

Kondition: mittel

Distanz: 65 km

Höhendifferenz: ↑ 1420 hm, ↓ 2110 hm

Schieben/Tragen: ↑ 0 hm, ↓ 0 hm

Zeitbedarf: 5 Std.

Technik: leicht

Wegbeschaffenheit: Singletrails 20%, Wege 40%, Asphalt 40%


Beste Jahreszeit:
JanFebMärzAprilMaiJuniJuliAugSeptOktNovDez

Highlights: Höhenweg St. Anton – Oberegg


Bilder

  • Beim Bilchemoos, Wildhaus
    Beim Bilchemoos, Wildhaus
  • Am Rheintaler Binnenkanal
    Am Rheintaler Binnenkanal
  • Am Rheintaler Binnenkanal
    Am Rheintaler Binnenkanal
  • Rhein bei Lienz
    Rhein bei Lienz
  • Auf dem Rheindamm bei Bangs
    Auf dem Rheindamm bei Bangs
  • Auf dem Suruggen
    Auf dem Suruggen
  • Au dem Suruggen
    Au dem Suruggen
  • St. Anton
    St. Anton
  • Eggen
    Eggen
  • Freienland
    Freienland
  • Vor der Meldegg
    Vor der Meldegg
  • Eisenbahnbrücke St. Margrethen
    Eisenbahnbrücke St. Margrethen
  • Am Ziel
    Am Ziel
  • Am Ziel
    Am Ziel

Karte

Bericht

Wieder kündet sich ein schöner Sommertag an. Die wilden Zacken der Kreuzberge strahlen längst im Sonnenlicht, während wir zur letzten Etappe starten. Erleichterung, aber auch Wehmut, dass unser Projekt nun doch schon zu Ende geht, begleiten uns während des ganzen Tages.

Über den Schönenboden erreichen wir gemütlich die Summerigweid. Von hier an benützen wir einen sumpfigen vom Vieh zertrampelten Wanderweg, der sich aber teilweise schön fahren lässt. Bei der Chüeweid atmet Irene auf, endlich ein schöner Forstweg! In gemächlichem Downhill folgen wir ihm, halten immer wieder Ausschau nach Abkürzungen und werden auch fündig. Oberhalb von Sax brettern wir für gut 200 Höhenmeter auf dem alten Alpweg durch den Wald talwärts.

Bald nimmt uns die Ebene des Rheintals auf. Wir folgen dem Rheintaler Binnenkanal und überqueren bei Lienz den Rhein, um auf der österreichischen Seite dem Damm entlang zu fahren, ausser Hörweite der Schweizer Autobahn. Zu einer Umrundung der Schweiz gehören mindestens einige Kilometer auf den Rheindamm, bildet dieser Fluss doch, zusammen mit der alten Rheinschlaufe bei Diepoldsau und dem alten Rhein von St. Margrethen bis zum Bodensee, für fast 70 Kilometer die Landesgrenze zu Österreich und zum Fürstentum Liechtenstein.

Nach einigen Kilometern genussvollen Radelns überqueren wir wieder den Rhein und gelangen über die Ebene nach Hinterforst, wo die Auffahrt zum St. Anton beginnt. Anstatt direkt über Haggen zum St.Anton zu gelangen entschliessen wir uns, den Schwäbrig als nächstes Ziel zu nehmen. So können wir den vielversprechenden Panoramatrail über den Suruggen geniessen.

Über die Alte Stossstrasse erreichen wir in knackiger Steigung die Kreuzstrasse. Ein Landwirtschaftsweg führt in angenehmer Steigung hinauf nach Gibel und durch den Wald auf den Schwäbrig. Der Trail über den Suruggen ist wahrlich ein Leckerbissen mit exzellenter Weitsicht! Wir kosten den aus, im Wissen, dass es heute derer noch mehr geben sollte. Zwischen Landmark und Haggen wählen wir anstelle der Strasse einen Umweg mit feinem Trail und zusätzlichen 100 Höhenmetern.

Auf St. Anton lädt das Kafi Anton bei der schmücken Kapelle zu einer gemütlichen Rast ein. Zunächst bewundern wir jedoch die Aussicht über das beidseitig von Bergen gerahmte Tal.

Erfrischt nehmen wir den schönsten Teil des heutigen Tages in Angriff. Auf gutmütigen Trails und feinen Forstwegen führt die Route abwechslungsreich über Hügel und Kreten und gewährt immer wieder eine faszinierende Aussicht auf das Rheintal und später auf den Bodensee. Ein letzter Halt beim Aussichtspunkt Meldegg, und dann auf letzten herrlichen Trails hinunter nach Au. Wir suchen den Zugang zum Rheindamm. In Gedanken versunken und mit einem Schwall verschiedener Emotionen radeln wir die letzten Meter vor uns hin zu dem für uns speziellen Grenzstein 26. Hier sind wir vor 48 Tagesetappen zu unserem Abenteuer aufgebrochen und nun mit vielen Eindrücken bereichert und wohlbehalten wieder angelangt. Es bleibt uns nicht viel Zeit. In einer halben Stunde treffen wir die Journalistin vom St. Galler Tagblatt zu einem Interview.

Unsere Inschrift auf dem Grenzstein vom Starttag ist abgewaschen und wir erneuern sie: „CH-Umrundung Irene und Paul “. Sicher werden unsere eindrücklichen Erinnerungen länger bleiben als diese Inschrift.

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